Junior-Europawahl 2019

(Junior-) Europawahl an der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode 2019

26.05.2019 Europawahl, ein guter Anlass, um darüber nachzudenken, was Europa für mich persönlich bedeutet. In den Medien wird viel darüber berichtet, dass die Europakritiker an Einfluss gewinnen. Großbritannien wird dem nächst aus der Gemeinschaft austreten, doch gibt es sehr viele Argumente, die die Gemeinschaft stärken.

Durch die Einführung des Euros wurde das Zahlen in den einzelnen Ländern nicht nur vereinfacht, weil nicht ständig Geld in andere Währung umgetauscht werden muss, sondern die Mitgliedsstaaten stützen Länder die kurzfristig eine schwächere Wirtschaft haben und helfen somit ihnen aus der Krise herauszufinden. Als die Krise in Griechenland herrschte wurde viel in den Medien darüber berichtet. Aber genauso wurde Irland und
Spanien auch von der EU unterstützt und wie selbstverständlich konnten diese Länder ihre Krise überwinden. In der Außenpolitik hat eine Vereinigung wie die Europäische Union eine viel größere Einflussmacht als jeder Staat für sich allein. Somit kann die Union Weltweit bestärkt auftreten. Um das Europäische Interesse der Schüler/innen zu erwecken

wurden an unserer Schule Europawahlen durchgeführt. Die Europawahl in der Schule ist allgemein. Jeder durfte unabhängig von Geschlecht, Rasse, Vermögensverhältnissen, Stand, Bildung oder Religionszugehörigkeit wählen. Zu Beginn erhielt jede/r Schüler/innen eine Wahlbenachrichtigung, welche die drei auserwählten Wahlhelfer/innen verteilten. Anschließend durften die Schüler/innen der Reihe nach im Wahllokal, in diesem Fall das Klassenzimmer wählen gehen. Dort wurde man zuerst in die Wählerliste eingetragen und hat anschließend seinen Stimmzettel erhalten. Mit diesem begab man sich in eine Wahlkabine und kreuzte seine gewünschte
Partei an. Danach wurde der Stimmzettel in eine Wahlurne eingeworfen. Die gesamte Wahl lief geheim ab. Was bedeutet jede Stimme bleibt geheim. Dies wurde beispielsweise mit der Wahlurne oder den Wahlkabinen umgesetzt. Zudem waren die Wahlen frei. Jeder traf die Wahlentscheidung allein. Die Entscheidungsfreiheit durfte nicht verletzt werden. Zum Schluss wurden die Stimmen ausgezählt. Dabei gilt auch die Zählwertgleichheit.
Jeder hatte die gleiche Anzahl an Stimmen, und deren Gewichtung. Jede Stimme hat gleichen Einfluss auf die Zusammensetzung des Parlaments. Nach der Auszählung der Stimmen erfolgte das Wahlergebnis. Doch wieso wurde die Europawahl mit den Schülern durchgeführt, wenn die Stimmen doch bei der richtigen Wahl nicht zählen? Zum einen sind die Wahlen sehr nützlich, um zu sehen, wie die Parteien bei den Jugendlichen ankommen und somit ein Stück weit einen Einblick in die Zukunft gewinnen zu können. ​

Und zum anderen will der Staat das politische Engagement der Schüler stärken und ein Bewusstsein für Europa schalten. Denn es ist wichtig wählen zu gehen, um Europa zusammen zu halten und um die Gemeinschaft zu stärken, damit sie bestehen bleibt. Zudem ist die Europawahl die einzige Möglichkeit mitzubestimmen, also sollte man sein Mitspracherecht wahrnehmen. (RoJo)​

Das Pendant zur großen Europawahl, die „Juniorwahl“, fand auch an unserer Schule statt. Warum das ganze? Um sich ein Bild der Meinungen aller zu schaffen, nicht nur derjenigen die das zugelassene Wahlalter bereits erreicht haben. Und das hat immer wieder Erfolg. Fast 80% Wahlbeteiligung wurden dieses Jahr bei der Junior-Europawahl erreicht. Auch den Ergebnissen lässt sich ansehen, dass die Jugend von Deutschland nicht alles gleich sieht wie es die ältere Wählergeneration.

So wurde gewählt:

Das Verfahren der Juniorwahl ist dem der offiziellen Wahlen nachempfunden, die Schüler mussten sich ausweisen, um zur Wahl zugelassen zu werden, erst dann durften sie sich ihre Wahlzettel (Hierbei handelt es sich um die offiziellen Wahlzettel) abholen. Nach dem Erhalten des Wahlzettels ist der Schüler verpflichtet sein Kreuz im inneren einer Wahlkabine, zu setzen. Nachdem dies abgeschlossen ist wird der zusammengefaltete Zettel in die verschlossene und versiegelte Wahlurne geworfen. An unserer Schule lief die Wahl sauber und problemlos ab.

Fazit zu den Ergebnissen

Was als erstes auffällt, wenn man sich die Ergebnisse der Juniorwahl ansieht, ist das im Gegenzug zur offiziellen Wahl, dass zwar die großen Parteien weiterhin auf den ersten Plätzen stehen, sie aber deutlich weniger Prozente bekommen (bspw. CDU, Juniorwahl 10,7%, CDU offizielle Wahl 28%).
Weiterhin ist zu erkennen das die Grünen die Juniorwahl – mit Abstand – gewonnen haben, und das mit fast 20% mehr als die nächste Partei. Ihr Endergebnis der grünen sind stolze 33,9%. Das Endergebnis der Zweitplatzierten SPD ist 12,2%. Die Partei steht mit 6,6 % über der AFD, die 6,5% erreicht hat, dahinter liegt die Linke, mit 5,4%. (JaSch)​​​​ 

Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode